In Deutschland auf dem Vormarsch, in Finnland ein Grundrecht. In dem skandinavischen Staat Finnland ist ein Breitband-Internetzugang seit dem 01.07.2010 ein Grundrecht. Damit hat jeder Haushalt in Finnland nicht nur ein staatlich verbrieftes Anrecht (Garantie) auf einen Internet-Zugang, sondern auch auf eine Mindest-Verbindungsgeschwindigkeit von 1 Mbit.
Ein Recht auf Breitbandzugang wäre doch auch mal eine tolle Idee für Deutschland, oder?
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Nun ja, zwischen politisch gewolltem Anspruch, die Breitbandlage in Deutschland zu verbessern und der je nach Bundesland finanzpolitischen Ausstattung zur Verwirklichung dieses Ziels klaffen breite Lücken. Sich das anhand der diversen Pressemitteilungen und Zwischen-den-Zeilen-Bemerkungen manches Fachmanns zu denken ist das eine. Es quasi amtlich aus dem Mund eines in Landesauftrag Regionalplaners zu hören und auf Nachfrage bestätigt zu bekommen, ist etwas anderes. Werde den Artikel nachher (spätestens gegen 18.30 Uhr) im Mittelhessenblog einstellen. Zur Zeit habe ich noch mit den Auswirkungen eines neu erstellten Regionalplans für die Region Mittelhessen zu tun. Die zieht sich bekanntlich von Haiger bis knapp vor Fulda und von Biedenkopf bis in die Wetterau knapp vor Frankfurts Tore. Hier spielt das Thema Breitband auch ein große Rolle. Das deutsche Pilotprojekt schlechthin, wenigstens ansatzweise eine DSL-Versorgung hinzubekommen, dort wo Telekom und die anderen nicht hingehen, ist in Mittelhessen zuhause.
Deutschland ist in Sachen Breitband absolute Steinzeit. Lag wohl an dem bremsenden Telekom Monopol. Bis sowas kommt, sind die realisierbaren Geschwindigkeiten bestimmt schon jenseits von Gut und Böse.
ein weiterer grund endlich auszuwandern, wenn man genügend mumm&kohle hätte